Gefährdungs-
beurteilungen
in der Elektrotechnik

Gefärdungsbeurteilungen sind seit jehher Instrument im Arbeitsschutz. Seit Mitte der 1990er Jahre ist der Begriff „Gefährdungsbeurteilung“ sogar in der deutschen Gesetzgebung an verschiedensten Stellen verankert. Zur Routine sind sie deswegen bis heute aber noch längst nicht geworden. Im Gegenteil: Nur ein Bruchteil der Betriebe verfügt über vorschriftsmäßige Gefährdungsbeurteilungen. Dies betrifft insbesondere den Bereich in der Elektrotechnik.

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Der Gesetzgeber hat im Bereich der Gefährdungsbeurteilung klare Rahmenbedingungen vorgegeben: Insbesondere Arbeitsschutzgesetz und Betriebssicherheitsverordnung verpflichten Arbeitgeber zu Erstellung sogenannter Gefährdungsbeurteilungen. Paragraf 5 des Arbeitsschutzgesetzes und Paragraf 3 der Betriebssicherheitsverordnung regeln die Pflichten der Arbeitgeber unmissverständlich. Demnach sind Gefährdungen am Arbeitsplatz z. B. durch die Nutzung notwendiger Arbeitsmittel zu erfassen.

Neben der reinen Gefährdungsbeurteilung müssen effektive Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten bestimmt und umgesetzt werden. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Gefährdungsbeurteilung in der Elektrotechnik ist für den Arbeitgeber zu einer unumgänglichen Pflichtaufgabe geworden. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass Arbeitsplätze im Bereich der Elektrotechnik ein erhöhtes Risikopotenzial aufweisen, sollten die Arbeitgeber drei zentrale Teilbereiche auf ihr jeweiliges Gefährdungspotenzial hin bewerten:

  • Tätigkeiten der Beschäftigten im Elektrobereich
    (Errichtung, Wartung, Instandhaltung etc.)
  • Arbeitsmittel
    (elektrische Geräte)
  • Arbeitsumgebungen im Elektrobereich (abgeschlossene elektrische Betriebsstätten wie Verteilungen, Schaltanlagen etc.)

In der Folge ist der Arbeitgeber verpflichtet, gefährdungsmindernde Maßnahmen umzusetzen, deren Wirksamkeit zu überprüfen und den gesamten Prozess lückenlos zu dokumentieren. Neben allgemeinen Gefährdungen gilt es die besonderen Gefahren im Bereich der Elektrotechnik wie z. B. Körperdurchströmung, Lichtbogenbildung, statische Elektrizität oder elektrische und magnetische Felder zu beachten. Zum Schutz der Beschäftigten ist es Aufgabe der Gefährdungsbeurteilung im Bereich der Elektrotechnik derartige Risiken

zu identifizieren und mithilfe wirksamer Maßnahmen bestmöglich zu reduzieren.

Belastbare Gefährdungsbeurteilungen im Bereich der Elektrotechnik zu erstellen und auf einem aktuellen Stand zu halten, ist für die Unternehmen mit einem hohen Aufwand verbunden. Nur eine strukturierte und ganzheitliche Herangehensweise an das Thema Gefährdungsbeurteilung in der Elektrotechnik versetzt Arbeitgeber in die Lage, die an sie gestellten Anforderungen mit vertretbarem Aufwand bei gleichzeitig guten Ergebnissen zu realisieren.

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